Wasserstoff-Radlader in Bremerhaven im Einsatz
Radlader fährt in Bremerhaven mit Wasserstoff
Foto: Green Fuels
Wie lässt sich eine schwere Baumaschine klimafreundlicher betreiben? In Bremerhaven wird das gerade unter realen Bedingungen getestet: Ein Radlader von Liebherr fährt im Fischereihaven von Bremerhaven aktuell mit Wasserstoff statt Diesel. Der grüne Wasserstoff kommt von unserem H2.N.O.N-Partner Green Fuels.
Der Radlader bringt je nach Ausführung bis zu 32 Tonnen auf die Waage und muss im Arbeitsalltag einiges leisten. Gemeinsam mit dem Tiefbauunternehmen Georg Grube erprobt Liebherr, wie sich der wasserstoffbetriebene Kolbenmotor im praktischen Einsatz bewährt. Der Test soll zeigen, welches Potenzial Wasserstoff für schwere Maschinen bietet – gerade dort, wo die Umstellung auf klimafreundliche Antriebe besonders anspruchsvoll ist.
Die bereits vorhandene Wasserstoffinfrastruktur im Fischereihafen und die Wasserstofftankstelle am ehemaligen Flughafen Luneort war ein wichtiger Grund dafür, den Test in Bremerhaven durchzuführen. Green-Fuels-Geschäftsführer Andreas Wellbrock brachte zudem die Projektbeteiligten zusammen.
Das Vorhaben im Projekt H2B:IMPACT wird von der Clean Hydrogen Partnership der Europäischen Union gefördert. Es soll Erkenntnisse darüber liefern, wie Wasserstoff dazu beitragen kann, die CO₂-Emissionen im Bausektor zu senken.
Der Test zeigt: Damit Wasserstoff in der Praxis zum Einsatz kommt, braucht es nicht nur geeignete Fahrzeuge, sondern auch eine funktionierende Versorgung und starke Partner. In Bremerhaven kommen diese Voraussetzungen zusammen – und ein schwerer Radlader zeigt, was mit Wasserstoff heute schon möglich ist.
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Grafik: Projektentwicklung Stade